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Demenz/Alzheimer

Demenz/Alzheimer

Demenz ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, bei der das Gedächtnis, das räumliche Orientierungsvermögen oder auch die Sprache zunehmend schlechter funktionieren.

Die zwei wesentlichen Symptome der Altersdemenz sind Gedächtnisstörungen und Verhaltensauffälligkeiten. Die Betroffenen verlieren die Kontrolle über ihr Denken und damit über sich selbst. Auch die Persönlichkeit der Betroffenen verändert sich.

Es gibt verschiedene Demenzformen, die häufigste ist Alzheimer: Beinahe zwei Drittel aller Demenzkranken sind von dieser Diagnose betroffen. Das Risiko, an Alzheimer oder einer anderen Demenzform zu erkranken, steigt mit dem Alter stark an, am häufigsten betroffen sind Personen über 65 Jahre. In Österreich leiden etwa 100.000 Personen an einer dementiellen Erkrankung.1

Behandlung
Links & Adressen

Alzheimer und die meisten anderen Demenzen sind bislang nicht heilbar. Um die Beschwerden zu lindern und den Verlauf hinauszuzögern, kommen von Fall zu Fall Antidementiva, Antidepressiva und Antipsychotika zum Einsatz. Ebenfalls wichtig bei der Alzheimer-Therapie sind nicht-medikamentöse Maßnahmen, wie kognitives Training, Ergo- und Musiktherapie, in bestimmten Fällen auch Psychotherapie. Ziel jeder Therapie ist es, den Betroffenen so lange wie möglich ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

  1. Österreichische Alzheimer Gesellscahft: Zahlen & Statistik unter alzheimer-gesellschaft.at/informationen/zahlen-statistik/ (zuletzt abgerufen am 28.11.2021)

AT_ CP-206597_3Jan2023