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Johnson & Johnson wird Teil der neuen Initiative Access Accelerated

Johnson & Johnson wird Teil der neuen Initiative Access Accelerated
31. Januar 2017
Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten

Johnson & Johnson lanciert gemeinsam mit 21 weiteren Biopharma-Unternehmen die neue, einzigartige Kooperationsinitiative Access Accelerated. Ziel ist, die Versorgung im Bereich nichtübertragbarer Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs, kardiovaskuläre Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes und psychische Erkrankungen, in Ländern mit niedrigen und niedrigen mittleren Einkommen zu verbessern. Insgesamt stellen die Unternehmen der Initiative dafür 50 Millionen US-Dollar für die nächsten drei Jahre zur Verfügung.

Rund 80 Prozent aller Todesfälle durch nichtübertragbare Krankheiten treten in Niedriglohnländern und Ländern mit niedrigen mittleren Einkommen auf. Insgesamt sterben daran jährlich 26 Millionen Menschen weltweit. Dabei wären viele der Todesfälle durch besser verfügbare Vorsorge und Behandlungsmöglichkeiten vermeidbar. Dieses globale Problem kann nur gemeinsam bewältigt werden. Access Accelerated soll dafür neue Partnerschaften initiieren sowie Ressourcen und Wissen bündeln. Die Kooperationsgemeinschaft unterstützt damit auch das UN-Vorhaben, vorzeitige Todesfälle durch nichtübertragbare Krankheiten bis 2030 um ein Drittel zu senken.

In Pilotprojekten werden dazu gemeinsam mit der World Bank Group und der Union for International Cancer Control Versorgungslücken aufgedeckt und Verbesserungsmöglichkeiten für spezifische Länder und Städte entwickelt. Diese sollen später als Vorbild für strukturell ähnliche Fälle dienen. Die Zusammenarbeit mit der Union for International Cancer Control wird außerdem den Startpunkt für weitere krankheitsspezifische Kooperationen bilden.

Die Biopharma-Unternehmen unterstützen Access Accelerated nicht nur finanziell: Sie stellen vor allem ihre bestehenden Erfahrungen und Netzwerke zur Verfügung. Bei allen Bemühungen der Initiative stehen stets der Patient und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt. Experten der Boston University werden die Maßnahmen laufend kontrollieren, um Transparenz, Effektivität und kontinuierlichen Fortschritt zu gewährleisten.