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Pandemien stoppen bevor sie entstehen

Pandemien stoppen bevor sie entstehen

Unsere Partnerschaft mit der globalen Koalition CEPI 

Beim Weltwirtschaftsforum im Januar 2017 in Davos, Schweiz, verkündete die Koalition CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations), wie die Partner zukünftig drohenden Epidemien durch Infektionskrankheiten zuvorkommen wollen. Auch Johnson & Johnson mit seiner Pharmasparte Janssen unterstützt die Initiative. Mit einer Erstinvestition von 460 Millionen US-Dollar durch die Regierungen von Deutschland, Japan und Norwegen, sowie die Bill & Melinda Gates Foundation und den Wellcome Trust, will CEPI sichere und effektive Impfstoffe gegen bekannte drohende Infektionskrankheiten entwickeln. Ziel ist es, zukünftige Ausbrüche einzudämmen, bevor sie zu globalen Gesundheitskatastrophen werden.

Schnelle Entwicklung von Impfstoffen

CEPI engagiert sich, schneller neue Impfstoffe gegen Viren zu entwickeln, die plötzlich zur weltweiten Gesundheitsbedrohung werden, wie zuletzt das Zika-Virus. Dafür werden innovative Entwicklungen der adaptiven Impftechnologie genutzt und es wird in Einrichtungen investiert, die schnell auf zuvor unbekannte Pathogene reagieren können. Durch die bereits heute gesicherte finanzielle Unterstützung verfügt CEPI über fast die Hälfte der einen Milliarde Dollar, die in den ersten fünf Jahren benötigt werden. Die Initiative ruft nun zur weiteren Unterstützung von Forschern und Unternehmen weltweit auf.

Ausgewählte Virusinfektionen im Visier

Im ersten Schritt konzentriert sich CEPI auf das MERS-CoV-Virus, das Lassa-Virus und das Nipha-Virus, die nachweislich über das Potenzial verfügen, schwere Epidemien zu verursachen. Geplant ist, gegen jede dieser Infektionskrankheiten zwei Impfstoffe zu entwickeln, damit diese ohne Verzögerung verfügbar sind, falls und wenn ein Ausbruch auftritt. CEPI wird zudem die Potenziale bei der Impfstoffentwicklung gegen Ebola- und Zika-Infektionen sowie das Marburgfieber ins Visier nehmen.

Ebola-Ausbruch war ein Weckruf

„Wir freuen uns, Teil dieser wichtigen neuen öffentlichen Gesundheitsinitiative zu sein“, erklärt Paul Stoffels, MD, Chief Scientific Officer, Johnson & Johnson. „Der letzte Ebola-Ausbruch – der schlimmste in der Geschichte – war ein Weckruf, der die Bereitschaftsplanung für eine Pandemie in den Mittelpunkt gestellt und uns gezeigt hat, wie entscheidend Bemühungen wie diese für den Schutz der Gesellschaft sind. Als Teil unseres Engagements arbeiten wir mit CEPI-Partnern, Behörden und allen Beteiligten zusammen, um einen Weg zu finden, die von uns entwickelten Ebola-Impfstoffe zu den Menschen zu bringen, die sie benötigen.“

Weitere Informationen zur Koalition CEPI unter: www.cepi.net
Copyright Foto: World Economic Forum / Benedikt von Loebell