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HIV/AIDS

HIV/AIDS

Das Krankheitsbild

AIDS wird durch das HI-Virus (HIV) verursacht. Die Abkürzung HIV steht für Human Immunodeficiency Virus, also menschliches Immunschwäche-Virus. HIV schädigt die körpereigenen Abwehrkräfte. In der Folge können bestimmte, zum Teil lebensbedrohliche Erkrankungen auftreten, beispielsweise schwere Formen der Lungenentzündung, ausgedehnter Pilzbefall oder Tuberkulose. Erst in diesem Stadium spricht man von AIDS. Die Abkürzung AIDS steht für „Acquired Immune Deficiency Syndrome“, also erworbenes Abwehrschwäche-Syndrom. Eine HIV-Infektion kann nicht geheilt, aber mittlerweile gut behandelt werden. Laut Schätzungen von UNAIDS, einem Projekt der Vereinten Nationen, leben heute weltweit 35 Millionen Menschen mit HIV und AIDS. Davon haben etwa 13 Millionen Zugang zu HIV-Medikamenten.

Diagnose und Verlauf

Ein HIV-Test gibt Auskunft darüber, ob eine HIV-Infektion vorliegt oder nicht. Die heute üblichen Testverfahren weisen HIV-Antikörper im Blut nach, also bestimmte Proteine, die das Immunsystem als Abwehrreaktion auf die Viren bildet.

Eine HIV-Infektion muss heute nicht mehr zu AIDS führen – wenn sie rechtzeitig erkannt wird, können Medikamente den Krankheitsverlauf stoppen. Allerdings macht sich das Virus in den ersten Monaten oder Jahren oft kaum oder gar nicht bemerkbar. Deshalb erfahren viele Betroffene erst dann von ihrer HIV-Infektion, wenn sie schwer krank werden. Der Krankheitsverlauf ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Häufig treten kurz nach einer Infektion grippeartige Beschwerden auf. In den folgenden Monaten und Jahren vermehrt sich das Virus im Körper oft lange Zeit unbemerkt, verursacht aber bereits Schäden an der körpereigenen Abwehr und manchen Organen. Schließlich ist das Immunsystem so geschwächt, dass verstärkt Infektionskrankheiten auftreten. Wird die HIV-Infektion nicht mit Medikamenten behandelt, können sich schwerwiegende Erkrankungen wie Lungenentzündungen, aber auch bestimmte Krebsarten entwickeln.

Behandlung

Eine Heilung ist bislang nicht möglich. Doch bei frühzeitiger Diagnose und konsequenter Behandlung muss eine HIV-Infektion heute nicht mehr tödlich enden. Die Erkrankung wird in der Regel mit einer Kombinationstherapie behandelt: Mehrere Medikamente sollen das Virus davon abhalten, sich zu vermehren. Das wichtigste Ziel der Therapie ist es, das Leben des Patienten bei möglichst guter Gesundheit zu verlängern.

Über die Entwicklung innovativer Arzneimittel hinaus möchte Janssen dazu beitragen, die Lebens- und Versorgungssituation von Betroffenen und ihren Angehörigen zu verbessern. Deshalb engagieren wir uns mit dem Webportal my-micromacro.net. Interessierte erhalten auf dem Portal ein individuelles Angebot an Informationen – jeweils passend zu ihrer Lebenssituation, ihrem Krankheitsverlauf und ihrer Therapie. Darüber hinaus bietet ein Expertenforum die Möglichkeit, persönliche Fragen rund um das Thema HIV zu stellen.

Weitere Informationen

aidshilfe.de
Website der Deutschen AIDS-Hilfe e.V.

aidshilfe-beratung.de
Überblick über die Beratungsangebote der Deutschen AIDS-Hilfe e.V.

gib-aids-keine-chance.de
Informationsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

waldschloesschen.org
Website der Akademie Waldschlösschen, die Informationsveranstaltungen für Betroffene zum Thema HIV anbietet

projektinfo.de
Informationen zu aktuellen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen von Betroffenen für Betroffene

machsmit.de
Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit Informationen zum Thema „Wie schütze ich mich“.

Die Informationen, die wir Patienten zur Verfügung stellen, können einen Arztbesuch nicht ersetzen. Zudem können wir aus gesetzlichen Gründen Patienten und sonstigen Laien im Sinne des Heilmittelwerberechts (§ 10 HWG) keine werblichen Informationen über verschreibungspflichtige Medikamente bereitstellen.