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Weltkrebstag 2017: Ein gesamtheitlicher Kampf gegen den Krebs

Weltkrebstag 2017: Ein gesamtheitlicher Kampf gegen den Krebs

Der Weltkrebstag am 4. Februar unter dem Motto «We can, I can» ruft dazu auf, aktiv zu werden. Konkret geht es darum, sich selbst und andere zu motivieren, etwas gegen Krebs zu unternehmen. Dies ist auch das Ziel eines Engagements von Janssen. Es soll helfen, die Lebensgeister Krebskranker zu stärken.

Catherine von Graffenried weiss, was es bedeutet, mit der Diagnose Krebs zu leben. Sie erhielt vor zwei Jahren selber den niederschmetternden Bescheid. Doch die Mediationslehrerin und Storytellingexpertin liess sich nicht unterkriegen. Sie nahm nicht nur den Kampf gegen den Krebs auf, sondern wollte auch anderen Menschen mit dem gleichen Schicksal helfen. Gemeinsam mit Nurgül Usluoglu, Oberärztin Onkologie des Inselspitals in Bern, entwickelte sie eine Reihe von Seminaren. Usluoglu war von Graffenrieds behandelnde Ärztin. «Wir wollen die Bereiche Psyche, Körper, Seele und medikamentöse Therapien zusammenbringen», sagt von Graffenried. Vor allem den Themen Psyche, Körper und Seele von Krebsbetroffenen wird in den Seminaren, die auch Angehörigen und medizinischen Fachpersonen offenstehen, viel Zeit eingeräumt.

«Entdeckungen mit Krebs – eine Reise für Krebsbetroffene und Interessierte» bietet Raum für die multidimensionale Integration und Transformation der Krankheit, auch im Beziehungssystem und in der Arbeitswelt. Mit der Diagnose Krebs werden Patienten und Angehörige vor völlig neuen Herausforderungen gestellt, denen sie sich nicht nur im Hinblick auf die Therapie, sondern auch hinsichtlich des Umgangs mit der Erkrankung im Alltag stellen müssen. Die Teilnehmenden schätzten es, dass ihnen richtig zugehört werde und sie sich einmal in einem anderen Rahmen austauschen könnten, sagt von Graffenried. «Nach dem Workshop erzählen mir die Leute, dass sie Energie schöpfen konnten und Lebensfreude gewonnen haben.» Neben Diskussionen und Gesprächen stehen Musik und Tanzmeditationen im Zentrum der Abende.

An den Kursen partizipieren zwischen 8 bis 16 Teilnehmer. Die ersten Kurse führten von Graffenried und Usluoglu 2015 durch. Mittlerweile haben sich die Workshops etabliert und finden einmal pro Monat statt. Am 23. Februar wird zum Thema «Wie finde ich mich mit der neuen Situation zurecht?» nachgedacht, meditiert und gesprochen. Weitere Abende behandeln die Fragen «Was verändert sich in meinen Beziehungen?“, «Wann erfahre ich Anteilnahme?» und «Wie lebe ich Hingabe?». Neben Janssen beteiligen sich auch die Patientenorganisationen Europa Donna Schweiz und Europa Uomo Schweiz und die Firma Celgene. Janssen möchte dadurch einen gesamtheitlichen Beitrag zum Wohle der Patienten leisten.

Neben dem Engagement für Krebsbetroffene im Alltag, forscht Janssen intensiv nach immunoonkologischen Wirkstoffen, um Krebs mit Arzneimitteln aufzuhalten oder sogar zu heilen. Janssen arbeitet daran, die Bedeutung einer Krebsdiagnose zu verändern, damit Patientinnen und Patienten irgendwann angstfreier mit der Nachricht «Sie haben Krebs» umgehen können und es Ärztinnen und Ärzten leichter fällt, diese Diagnose zu überbringen. Unser Ziel ist es, Krebs in eine kontrollierbare und letztlich heilbare Erkrankung zu verwandeln.

Bis es so weit ist, möchten wir zu täglichen Erfolgsmomenten beim Kampf gegen Krebs beitragen. Alle Patientinnen und Patienten mit Krebs bestreiten ihren individuellen Krankheitsverlauf bei dem täglich Kämpfe ausgefochten werden müssen. Unsere Mission und unser Privileg ist es, den Betroffenen und allen, die sie auf diesem Weg begleiten, dabei zu helfen, diese Herausforderungen hoffnungsvoll zu bewältigen.

Trotz der grossartigen Arbeit der onkologischen Gemeinschaft in Europa ist Krebs in unseren Breiten weiterhin die zweithäufigste Todesursache. Die Forschung wird jedoch durch neue Wirkmechanismen und Substanzen vorangetrieben und führt zu einer regelrechten Explosion der Wissenschaft. Wir bei Janssen konzentrieren uns auf die Erfüllung ungelöster medizinischer Fragestellungen, indem völlig neuartige, innovative Medikamente für Krebsarten mit begrenzten Behandlungsmöglichkeiten erforscht werden.

Wir fokussieren uns auf Krebsarten und Typologien, die wir am besten kennen: Bereiche, in denen unser Wissen über Krankheitsverläufe und Bedürfnisse der Patienten am grössten sind und in denen wir am meisten Mehrwert erzielen können. Dazu zählen hämatologische Malignome, Prostatakrebs und Lungenkrebs. Fünf bahnbrechende Therapien von Janssen sind in Europa bereits zugelassen und vier weitere befinden sich in den letzten Phasen der klinischen Studien. Jedoch versuchen wir, noch einen Schritt weiter zu gehen und den Krebs zu stoppen, bevor er sich im Körper festsetzt (ein Prozess, der als Krebsinterzeption bekannt ist). Mit Hilfe einiger grossartiger Partner und innovativer Kooperationen erzielen wir beachtliche Fortschritte.

Wir möchten den Patientinnen und Patienten, die aufgrund einer Krebsdiagnose verunsichert sind und besorgt in die Zukunft blicken, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Janssen europaweit in Forschungslaboren, Arztpraxen und Konferenzsälen unablässig für sie arbeiten, um nötige Behandlungen zu entwickeln, die dazu beitragen, neue Hoffnung zu schöpfen.

Hier gibt's weitere Informationen zum Workshop "Entdeckungen mit Krebs"