Skip to main content

Suche

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Wirtschaftsrat der CDU zu Gast bei Janssen Deutschland

Bundesgesundheitsminister Spahn und Wirtschafts­rat der CDU zu Gast bei Janssen
Digitaler Gesundheitsdialog zu Chancen und Perspektiven der Gesundheitswirtschaft bei Janssen in Neuss

21. Juli 2020

Über die Chancen und Perspektiven der Zukunftsbranche Gesundheitswirtschaft diskutierte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am 20. Juli mit Vertreter:innen des Wirtschaftsrats der CDU, Unternehmer:innen aus dem Gesundheitswesen sowie Mitgliedern der Geschäftsführung von Janssen Deutschland. Anlass war der Digitale Gesundheitsdialog NRW 2020, zu dem der nordrhein-westfälische Landesverband des Wirtschaftsrats auf den Campus des forschenden Pharmaunternehmens eingeladen hatte. Im Dialog mit dem Bundesgesundheitsminister erörterten die Teilnehmer:innen unter anderem die Themen E-Health, Telematik-Infrastruktur, Krankenhausplanung sowie Impf-stoffentwicklung. Rund 350 Gäste nahmen virtuell an der Diskussion teil.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Die Pandemie hat gezeigt, dass digitale Lösungen die Versorgung von Patientinnen und Patienten deutlich verbessern können. Viele Ärztinnen und Ärzte aber auch Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten haben etwa die Videosprechstunde genutzt, um den Kontakt zu ihren Patienten aufrechtzuerhalten. Wir sorgen dafür, dass Innovationen schnell im Versorgungsalltag ankommen - vom E-Rezept bis zur App auf Rezept. Nur wenn wir unser Gesundheitswesen kontinuierlich modernisieren, bleibt es so stark wie wir es jetzt erlebt haben.“

„Die Corona-Pandemie hat eindrucksvoll gezeigt, wie leistungsfähig das deutsche Gesundheitssystem ist. Forschende Pharmaunternehmen wie Janssen sind darin ein unverzichtbarer Leistungsträger. Das haben nicht zuletzt die zurückliegenden Monate gezeigt: Tests, Impfstoffe und Therapien gegen COVID-19 werden in einem nie dagewesenen Tempo entwickelt. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass dieses System leis-tungsfähig bleibt, medizinische Innovationen belohnt und Patient:innen auch in Zukunft die beste Versorgung erhalten!“, so Andreas Gerber, Vorsitzender der Geschäftsführung von Janssen Deutschland.

Als Grundvoraussetzungen für die Entwicklung von medizinischen Innovationen nannte Andreas Gerber unter anderem funktionsfähige internationale Forschungsnetzwerke mit einer adäquaten digitalen Infrastruktur sowie den gleichberechtigten Zugang von öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen zu Gesundheitsdaten. Weitere zentrale Voraussetzung sei der ausreichende Schutz von Patenten und geistigem Eigentum (IP) – insbesondere auch auf europäischer Ebene. Ohne diesen gäbe es keine neuen Medikamente, die nach Ablauf der entsprechenden Schutzzeit nachgebaut und zu sehr niedrigen Preisen in großen Mengen eingesetzt werden können. Das hätte Auswirkungen auf die Arzneimittelversorgung weltweit.

Die aktuelle COVID-19-Pandemie mache zudem die Bedeutung von robusten Lieferketten deutlich, so Gerber. Der gezielte Aufbau von Forschung und Produktion in Ländern, in denen kein Protektionismus betrieben werde und die hohen europäischen Qualitätsstandards überprüfbar eingehalten würden, könne helfen, Lieferketten zu sichern. Denkbare Ansätze für entsprechende Anreize gegenüber der Industrie seien etwa vereinfachte Verwaltungsprozesse und konkurrenzfähige Finanzierungsregeln, so Gerber.

Ergänzt um die Beiträge der weiteren Teilnehmer:innen bot der Digitale Gesundheitsdialog den passenden Rahmen zur Vertiefung dieser Themen.