Skip to main content

Suche

Coronavirus

Johnson & Johnson engagiert sich im Kampf gegen das Coronavirus

Video vom 29. Januar 2020 zu J&Js Engagement:

Im Kampf gegen das Coronavirus hat Johnson & Johnson, der Mutterkonzern von Janssen, bereits im Januar Ressourcen mobilisiert. Auf dieser laufend aktualisierten Seite informieren wir Sie über unser Engagement, um Lösungen für COVID-19 zu finden:

Wir befinden uns in einer globalen Gesundheitskrise. Wir tun alles, was wir können, um weltweit so schnell wie möglich einen Impfstoff gegen COVID-19 verfügbar zu machen. Als führendes globales Gesundheitsunternehmen fühlen wir uns der Verbesserung der Gesundheit von Menschen weltweit verpflichtet. Johnson & Johnson ist durch unsere Kombination aus wissenschaftlicher Expertise, operativer Größe und finanzieller Stärke gut aufgestellt. Unsere Ressourcen können in Zusammenarbeit mit Partnern dazu beitragen den Kampf gegen diese Pandemie zu beschleunigen.

Alex Gorsky

Vorstandsvorsitzender von Johnson & Johnson

Entwicklung eines potenziellen Impfstoffkandidaten

Johnson & Johnson, der Mutterkonzern von Janssen, hat bereits im Januar, als die Sequenz des neuartigen Coronavirus (COVID-19) verfügbar war, damit begonnen an potenziellen Impfstoffkandidaten zu forschen. Auf Basis bewährter Janssen-Technologien (AdVac und PER.C6) entwickelten und testeten Forschungsteams von Janssen gemeinsam mit dem Beth Israel Deaconess Medical Center der Harvard Medical School eine Vielzahl von Impfstoffkandidaten in präklinischen Tests daraufhin, welche von ihnen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit eine Immunreaktion hervorrufen.

Ende März ist es uns gelungen, einen vielversprechenden Impfstoffkandidaten gegen COVID-19 zu identifizieren. Wir gehen davon aus, spätestens im September 2020 klinische Studien für den Impfstoffkandidaten am Menschen starten zu können. Bereits Anfang 2021 könnte ein COVID-19-Impfstoff für den Notfallgebrauch verfügbar sein. Das ist im Vergleich zur gewöhnlichen Dauer der Impfstoffentwicklung ein stark verkürzter Zeithorizont.

Darüber hinaus bauen wir unsere Partnerschaft mit der Biomedizinischen Forschungs- und Entwicklungsbehörde (BARDA) des US-Gesundheitsministeriums signifikant aus. Gemeinsam mit der BARDA investiert Johnson & Johnson mehr als eine Milliarde Dollar, um die Impfstoffentwicklung und klinische Studien mitzufinanzieren.

Zudem werden wir unsere Produktionskapazitäten so schnell wie möglich erhöhen, um mehr als eine Milliarde Impfdosen weltweit zur Verfügung zu stellen. Wir planen, schnellstmöglich mit der Produktion zu beginnen und möchten eine erschwingliche Impfung für den Notfallgebrauch in der Pandemie zur Verfügung stellen.

Unser globales Expertenteam hat unsere Forschungs- und Entwicklungsprozesse auf ein noch nie dagewesenes Niveau gebracht. Unsere Teams arbeiten unermüdlich gemeinsam mit der BARDA, wissenschaftlichen Partnern und Gesundheitsbehörden weltweit zusammen. Wir sind sehr zufrieden, dass wir aufgrund unserer seit Januar andauernden Forschungsarbeit einen vielversprechenden Impfstoffkandidaten identifizieren konnten.

Dr. Paul Stoffels

Forschungschef von Johnson & Johnson

Überprüfung einer Datenbank mit bestehenden antiviralen Therapien

Hierbei geht es darum, herauszufinden, ob bereits getestete Medikamente eingesetzt werden können, um Patienten mit einer Coronavirus-Infektion zu behandeln. Für das Screening potenzieller antiviraler Verbindungen arbeiten wir mit dem Rega-Institut für medizinische Forschung (KU Leuven) in Belgien zusammen. Dabei nutzt Johnson & Johnson die Infrastruktur des Instituts sowie dessen umfangreiche Screening-Erfahrungen und Möglichkeiten zur Untersuchung spezieller Krankheitserreger. Diese werden mit den Ressourcen für Arzneimittelentwicklung und der antiviralen Expertise von Johnson & Johnson kombiniert.

Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden, Gesundheitsorganisationen, Institutionen und Vereinigungen weltweit

Die Johnson & Johnson-Teams aus Forschung & Entwicklung arbeiten eng mit weltweiten Partnern zusammen. So können wir vorhandene wissenschaftliche Erkenntnisse und unsere Expertise im Bereich der Entstehung und Behandlung von Infektionserkrankungen bestmöglich nutzen.

Lieferung und Nachfrage von Medikamenten

Wir haben umfassende Aktionspläne, um auf unvorhergesehene Ereignisse vorbereitet zu sein und den Bedarf von Patienten, Kunden und Verbrauchern, die auf unsere Arzneimittel angewiesen sind, zu decken. Zu diesen Maßnahmen gehört unter anderem die Bevorratung unserer Medikamente in großen Vertriebszentren außerhalb von Hochrisikogebieten. Ergänzend dazu arbeiten wir mit externen Lieferanten zusammen, die unseren Bereitschaftsplan unterstützen. Wir verfügen derzeit über einen ausreichenden Bestand an dringend benötigten Medikamenten und arbeiten mit großer Sorgfalt daran, die Auswirkungen auf Patienten, Kunden und Verbraucher so gering wie möglich zu halten.

Johnson & Johnson in der Infektiologie

Als führendes Unternehmen im globalen Kampf gegen Infektionskrankheiten engagiert sich Johnson & Johnson seit langem dafür, bestehende und aufkommende Epidemien einzudämmen. Durch die Entwicklung neuer Impfstoffe und Behandlungsoptionen können wir eine große Bandbreite von Infektionskrankheiten wie HIV und Tuberkulose behandeln, die bereits Pandemien sind oder das Potential haben, sich zu einer Pandemie zu entwickeln (Ebola, Zika und Grippe).

Wir engagieren uns aktiv für eine breit aufgestellte Reaktion auf Epidemien und arbeiten weltweit mit Regulierungsbehörden, Einrichtungen von Gesundheitsorganisationen und Gemeinschaften zusammen. Damit wollen wir sicherstellen, dass unsere Forschungsplattformen, die vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und unsere Expertise auch im Kampf gegen das Coronavirus bestmöglich genutzt werden können.

Weitere Informationen

Lesen Sie hier weitere aktuelle Nachrichten zu Johnson & Johnsons Engagement gegen COVID-19:

Übersichtsseite zum Coronavirus von J&J

Lesen Sie hier unsere Meldung vom 31. März 2020 zur Identifizierung eines Impfstoffkandidaten:

Johnson & Johnson identifiziert vielversprechenden Impfstoffkandidaten

Lesen Sie hier unsere Meldung vom 30. Januar 2020 zum Engagement von Johnson & Johnson im Kampf gegen das Coronavirus:

Johnson & Johnson entwickelt Impfstoff

Lesen Sie unsere Meldung vom 18. März 2020 zu Darunavir im Zusammenhang mit COVID-19:

Keine Evidenz für die Behandlung von SARS-CoV-2 mit Darunavir