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Studie untersucht Remicade® als mögliche Zusatztherapie bei COVID-19

Studie untersucht Remicade® als mögliche Zusatztherapie bei COVID-19

16. Oktober 2020

Gemeinsam mit den National Institutes of Health (NIH) nimmt Janssen an der Master-Protokollstudie ACTIV-1 Immunmodulatoren (IM) teil, einer randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten, klinischen Phase 3-Studie (RCT).

Remicade® (Infliximab) wird in der Studie als eine von drei Immunmodulator-Therapien untersucht. Der von Janssen entwickelte TNF-Hemmer (Tumor-Nekrose-Faktor-Hemmer oder -Inhibitor) blockiert die physiologische Reaktion auf das körpereigene Protein TNF, das an Entzündungsprozessen im Körper beteiligt ist.

Das Ziel der Studie ACTIV-1 IM ist, die Sicherheit und Wirksamkeit der ausgewählten Therapieoptionen als Zusatztherapie zu Remdesivir bei der Behandlung von erwachsenen Patient:innen im Krankenhaus zu untersuchen, die unter entzündlichen Komplikationen im Zusammenhang mit COVID-19 leiden. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass das Blockieren des TNF oder anderer Signalstoffe (Zytokine) hilfreich sein kann, um schwere Entzündungsreaktionen bei COVID-19 zu minimieren. Es ist theoretisch jedoch auch möglich, dass das Blockieren dieser Zytokine die Krankheit verschlimmert. ACTIV-1 IM soll Aufschluss darüber geben, ob und gegebenenfalls bei welchen Patient:innen die ausgewählten Therapien zusätzlich zu Remdesivir eingesetzt werden können.

Die Studie ist Teil des NIH-Programms Accelerating COVID-19 Therapeutic Interventions and Vaccines (ACTIV), einer öffentlich-privaten Partnerschaft, die die Entwicklung der vielversprechendsten Behandlungen und Impfstoffe zur Bekämpfung von COVID-19 beschleunigen soll. Die ersten Patient:innen wurden bereits in die Studie eingeschlossen.

Remicade® wird von Janssen, der Pharmasparte des globalen Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson, hergestellt. In Deutschland wird das Arzneimittel jedoch nicht von Janssen vertrieben.

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