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Blutkrebs sichtbarer machen

Blutkrebs sichtbarer machen

September ist internationaler «Blood Cancer Awareness Month». Damit soll Blutkrebs sichtbarer gemacht und ein Bewusstsein für die Erkrankung und die damit verbundenen Therapien geschaffen werden. Trotz der Schwere der Krankheit ist sie für Aussenstehende kaum erkennbar und allgemein wenig bekannt. «Make Bloodcancer visible» heisst deshalb die Kampagne von Janssen.

Als Blutkrebs werden Krebserkrankungen des blutbildenden Systems bezeichnet. Allen gemeinsam ist, dass sich die weissen Blutkörperchen unkontrolliert vermehren. Schematisch werden sie in zwei grosse Gruppen eingeteilt, wobei zusätzlich zwischen der akuten und chronischen Form unterschieden wird: akute lymphatische Leukämie (ALL), beziehungsweise chronische (CLL), und akute myeloische Leukämie (AML) respektive chronische (CML). Es gibt ungefähr 140 verschiedene Arten von Blutkrebs.

In der Schweiz werden gemäss dem Bundesamt für Statistik jährlich bei rund 900 Personen – über 500 Männer und etwas weniger als 400 Frauen – Leukämien diagnostiziert. Dies entspricht beinahe 2,5 Prozent aller Krebsneuerkrankungen. Jedes Jahr sterben rund 550 Menschen an dieser Form von Blutkrebs. Dies entspricht fast 3,5 Prozent aller Krebstodesfälle. Das Risiko, an einer Leukämie zu sterben, beträgt für Männer 0,9 Prozent und für Frauen 0,7 Prozent Das bedeutet: rund 1 von 100 Männern und 1 von 140 Frauen sterben an einer Leukämie.

Bereits seit über 30 Jahren forscht Janssen im Bereich der Hämatologie. Ziel ist, dass Menschen mit einer Krebserkrankung länger und gleichzeitig mit einer besseren Lebensqualität leben können. Dazu entwickeln wir neue und zielgerichtete Behandlungsansätze. Diese umfassen nicht nur Medikamente, sondern haben den gesamten Prozess von der Vorbeugung, Diagnose über die Therapie bis zur Rehabilitation im Blick. Doch Janssen verfolgt ein noch grösseres Ziel: Wir wollen den Krebs stoppen, bevor er viel Schaden anrichtet - dieser Prozess wird als «cancer interception» bezeichnet.


Die Corona-Pandemie bringt dieses Jahr für die betroffenen Krebspatienten neue Herausforderungen mit sich, die auch für die betreuenden Mitarbeitenden im Gesundheitswesen eine zusätzliche Belastung darstellen. Aufgrund der COVID-19 Pandemie können weniger Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitsscreenings durchgeführt werden. Dies kann dazu führen, dass in gewissen Fällen die Krebsdiagnose erst später gestellt wird und wertvolle Zeit für die Behandlung verloren geht. Deshalb war es noch nie so wichtig wie heute, das Bewusstsein für diese Krankheiten zu schärfen.