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Psoriasis

Psoriasis

Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine chronisch-entzündliche Hautkrankheit. Sie wird durch eine Fehlsteuerung des körpereigenen Immunsystems hervorgerufen. In Österreich leiden rund 210.000 Personen an Psoriasis.1

Die Haut von Psoriatikern erneuert sich nicht wie bei gesunden Personen alle 28 Tage, sondern kann sich bis zu 8-fach schneller erneuern. Durch diese permanente Hauterneuerung kommt es zu den sichtbaren Schuppenflächen, den sogenannten Plaques. Die Hautveränderungen können dauerhaft vorhanden sein oder in unregelmäßig wiederkehrenden Schüben auftreten und sind oft mit Juckreiz verbunden. Die Krankheit ist nicht ansteckend, aber die Anlage dafür wird vererbt.

Behandlung
Links & Adressen

Nach heutigem Stand der Medizin ist Psoriasis immer noch eine nicht heilbare Erkrankung. Allerdings stehen inzwischen hochwirksame Therapien zur Verfügung, durch die sich das Krankheitsbild deutlich und nachhaltig bessern lässt.

Leichte Formen der Psoriasis werden äußerlich mit Salben oder Lotionen behandelt. Bei stärkeren Ausprägungen verordnet der behandelnde Arzt zusätzlich häufig physikalische (Licht) oder systemische Behandlungen (Arzneimittel, Injektionen). Mittelschwere und schwere Formen der Schuppenflechte werden heute häufig mit Biologika behandelt. Diese biotechnologisch hergestellten Arzneimittel wirken sehr gezielt in das Entstehungsgeschehen der Psoriasis, d.h. in das körpereigene Immunsystem, ein. Betroffene können oft ein (nahezu) beschwerdefreies Leben führen. Biologika werden entweder per Infusion oder als Injektion unter die Haut verabreicht.

  1. WHO Globaler Bericht zur Schuppenflechte, 2016 unter https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/204417/9789241565189-ge... (zuletzt aufgerufen am 19.1.2021)

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