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Schizophrenie

 
Schizophrenie

Die Schizophrenie ist eine komplexe, chronische psychiatrische Erkrankung. Sie kann mit Symptomen wie Wahnvorstellungen, Halluzinationen fehlender emotionaler Reaktion, sozialem Rückzug/Depression, Apathie und Antriebslosigkeit einhergehen und hierdurch alle Bereiche des täglichen Lebens beeinträchtigen. Weltweit findet sich eine ähnliche Krankheitshäufigkeit: Ungefähr eine von 100 Personen entwickelt eine Schizophrenie vor dem 60. Lebensjahr; dabei ist das Risiko für Männer etwas höher. In Österreich leidet rund ein Prozent der Bevölkerung an der Krankheit.* 

Schizophrenie kann nicht auf eine einzige Ursache zurückgeführt werden. Man geht davon aus, dass ihre Entwicklung durch verschiedene Faktoren begünstigt wird. Genetischen und Umweltfaktoren scheint dabei besondere Bedeutung zu zukommen. 

Behandlung
Links & Adressen

Auch wenn Schizophrenie in der Regel eine lebenslange Krankheit ist, können verfügbare Behandlungsoptionen den Zustand der Betroffenen verbessern. Zur optimalen Behandlung wird  die medikamentöse Therapie mit Antipsychotika (Neuroleptika) kombiniert mit Psychotherapie, Psychoedukation und Selbsthilfe empfohlen. 

In den meisten Fällen helfen Arzneimittel, die Krankheitssymptome zu lindern. Die Gruppe der am häufigsten eingesetzten Arzneimittel sind die Neuroleptika. Empfohlen werden insbesondere die Neuroleptika der neueren Generation, die so genannten Atypika. Je nach gemeinsamer Entscheidung von Arzt und Patient ist es möglich, die Wirkstoffe als Tablette einzunehmen oder als langwirksame Injektion zu verabreichen.

Ohne Behandlung mit antipsychotischen Arzneimitteln erleiden etwa 85 Prozent der Schizophrenie-Patienten einen Rückfall. Mit entsprechenden Arzneimitteln beträgt die Quote hingegen nur 15 Prozent, so die Angabe von Fachorganisationen.

Footnotes:
* Simhofer, Doris: Schizophrenie. URL: http://www.gesund.at/f/schizophrenie. Zuletzt abgerufen: 16.05.2016.