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Schmerz

Schmerz

Mediziner unterscheiden zwischen akuten und chronischen Schmerzen. Der akute Schmerz hat eine wichtige Warn- und Schutzfunktion für den Körper. Dagegen sind chronische Schmerzen eine eigenständige Krankheit, an der jeder fünfte Österreicher leidet.*

Zu den häufigsten chronischen Schmerzarten gehören Rücken-, Kopf-, Nerven- und Tumorschmerzen. Hinzu kommen rheumatische Schmerzen und Osteoporose-Schmerzen.

Behandlung
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Bei der Behandlung von chronischen Schmerzen verspricht oft eine Kombination verschiedener Verfahren den größten Erfolg. Neben Arzneimitteln können auch psychologische Behandlungsformen und Bewegungstherapie zum Einsatz kommen.

Für die medikamentöse Schmerztherapie hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein spezielles Stufenschema entwickelt. Danach unterscheidet die WHO drei Kategorien von Schmerzmitteln:

  1. Bei leichten Schmerzen verordnet der Arzt Schmerzmittel der Stufe I wie Acetylsalicylsäure.
  2. Wenn damit keine ausreichende Linderung der Schmerzen zu erreichen ist, kommen schwach wirksame Opioide der Stufe II zum Einsatz.
  3. Bei starken Schmerzen schließlich setzt man auf stark wirksame Opioide der Stufe III, etwa Fentanyl, Morphin oder Hydromorphon.
Footnotes:
* Allianz Chronischer Schmerz. URL: https://www.schmerz-allianz.at/. Zuletzt abgerufen: 30.05.2016.