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Start-up Challenge auf Deutschen Biotechnologietagen

Start-up Challenge auf Deutschen Biotechnologietagen
Künstliche Intelligenz und neue Therapieansätze bei Herzversagen überzeugen

 

Die Biotech-Start-ups Cardior und Genome Biologics haben die Start-up Challenge im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage 2017 in Hannover gewonnen. Sie wurde von Janssen und Johnson & Johnson Innovation initiiert. Das Hannoveraner Unternehmen Cardior entwickelt eine neue Technologie zur Behandlung und Prävention von Herzkrankheiten - der häufigsten Todesursache in der westlichen Welt. Genome Biologics aus Frankfurt kombiniert künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen mit Big Data, Genomforschung und Molekularwissenschaften und möchte so die Medikamentenentwicklung für seltene Krankheiten beschleunigen. Als Gewinn sicherten sich die beiden Unternehmen jeweils einen der begehrten Plätze in Janssens Inkubator JLINX in Beerse (Belgien) sowie ein Mentoring durch Experten von Johnson & Johnson Innovation.

 

Bei der Start-up Challenge hatten sich am Donnerstag insgesamt zehn Unternehmen aus ganz Deutschland vorgestellt. Die innovativen Ansätze reichten von einem vollautomatischen Test zur Erkennung von mehr als 25 resistenten Bakterien in 30 Minuten bis zu neuen Früherkennungsmethoden für Alzheimer, Parkinson und Krebs. Dr. Isabel von Korff, New Venture Lead Germany bei Janssen, führte durch das Programm. Nach jeweils fünfminütigen Präsentationen stellten sich die Jungunternehmer den Fragen der Jury.

Jury-Mitglied Dr. Klaus Suwelack, New Venture Lead Germany bei Janssen, ist die Auswahl nicht leicht gefallen: „Start-ups bergen mit ihrem frischen Innovationsgeist enormes Potenzial für die Pharmaforschung und die Medizin der Zukunft. Das haben alle zehn Unternehmen eindrucksvoll bewiesen. Die Gewinner zeichnen sich durch einen hohen Innovationsgrad mit besonderer medizinischer Relevanz aus.“

Neben Dr. Klaus Suwelack saßen drei weitere Experten im Bereich Innovationsförderung in der Jury:
- Dr. Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender von BIO Deutschland, dem Branchenverband der Biotechnologie-Industrie
- Dr. Maike Rochon, Projektleiterin von BioRegioN, dem niedersächsischen Netzwerk für die Lebenswissenschaften
- Dr. Debora Dumont, Managing Partner von bioqube ventures und Teil des Management Teams von JLINX

Kooperationen sind für Janssen essenziell für die Entwicklung von Innovationen. Um ihnen den Weg zu ebnen hat der Mutterkonzern Johnson & Johnson ein Innovationsnetzwerk aufgebaut, das die besten Ansätze identifizieren soll. Denn nur wenn die Kompetenzen vieler gebündelt werden, kann aus einer vielversprechenden Idee schnellstmöglich eine marktreife Therapielösung entwickelt und damit für die Patienten nutzbar gemacht werden. Im Rahmen des weltweiten Forschungsnetzwerks fördert das Unternehmen unter anderem drei verschiedene, auf die jeweiligen Regionen angepasste, innovative Akzelerator- und Inkubator-Modelle: JLINX, JLABS und J&J Innovation Center. Sie befinden sich nahe der Ballungszentren, in denen Ideen entstehen − unter anderem im Boston und Menlo Park (USA), London (UK), Shanghai (China) oder Beerse (Belgien).

Einen der begehrten Plätze in Janssens Inkubator JLINX in Beerse (Belgien) konnten sich die beiden Gewinner der Start-up Challenge sichern. Die Initiative JLINX fördert Jungunternehmen in drei Bereichen: Zugang zu hochmodernen Einrichtungen, Labor- und Büroräumen, Unterstützung durch Janssen-Experten sowie Zugang zu Venture Capital.

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